Mit Freundin L zu einer Präsentation der Kunsthochschule.. aber keine Lust auf langes Stillsitzen und Gerede, ergo nur Artchrashers International, ein paar der leckeren Sandwiches verschwinden im Rucksack, und wir in Richtung Atelier.
Auf dem Weg dorthin - nachts übrigens der bekannteste Straßenstrich Bergens (Hafenviertel Ahoi!) - ein Container voller Hotel-Equipment.
Gewiefte Kunststudenten wissen: Dumpster-Diving ist die Muse der Armen, ergo rein in den Container, dicker Vorhangstoff für L, ein Industriestaubsauger (Elektromotor) für unseren Helden und eine Kiste Coca-Cola Gläser für unsere Wohnungen.
Dann Auftritt einer etwas abgerissenen Amerikanerin: "Is there anything good in there?" - wir verneinen. Sie fragt nach einem Food-Dumpster in Bergen, wir sind unwissend, sie läuft weiter. Unser aller Held denkt an die Präsentationen: "Are you by any chance hungry?" Sie verneint, bekommt aber trotzdem große Augen beim Anblick des Sandwiches. Aber mit Schinken drauf. Vegetarische Freundin L denkt mit: "Are you Vegetarian or Vegan?"
Die Amerikanerin nimmt das Sandwich: "I'm Freegan."
Wir wünschen guten Appetit und tragen unseren Kram gen Atelier.
Meet the Freegles.. Freegans. Die Idee ist gut, aber ich bin zu Douglas Coupland, zu Generation X, zu Shampoo Planet, zu viele Slogans.
Wikipedia dazu: [englisch] / [deutsch]

Hardangervidda, auf dem Weg nach Bergen Zwischenstopp für eine kleine Wanderung.

Architektonisch einwandfrei ins Stadtbild integriert - die Studentenwelt Fantoft.

Das bescheidene Zimmer unseres Helden. Die Einrichtung aus Massivholz erste Anzeichen vom Wohlstand Norwegens.

Der Blick aus meinem (momentanen) Atelier. Noch ist fraglich, ob unser aller Held diesen selbstgewählten Arbeitsplatz behalten darf, offizielle Vergabe ist am Montag.

Wie schon auf slurmfactory.com gesehen, der Blick vom Dach des Ateliergebäudes. Im Hintergrund das historische Bryggen und der Fischmarkt.

Blick von der anderen Seite der Brüstung. Unser eigener kleiner 30m Sprungturm ins Hafenbecken.

Mit Freunden L und V unter Ibsens potthässlicher (daher kein Foto) Statue. Random smooching im Hintergrund.

Schönes Licht am Hafen, gestern Abend. Touristenmäßige Norwegenflagge ebenfalls auf Bild. Alle glücklich.
Jetzt auch mit Internet. Und für Wissbegierige: Der Norwegen-Fernkurs! Bergen ganz bequem zu Hause erleben! In nur 3 Schritten!
1. Aufstehen, ankleiden und in voller Montur duschen gehen.
2. Nur noch an der Tankstelle einkaufen.
3. Tagesgestaltung nach Wahl. Sollte das Bergen-Feeling nachlassen, einfach ein Glas Wasser in die Schuhe nachkippen. Alternativ einen Liter Milch für 2 Euro erstehen.
Bergen Ahoi!
Für mehr Informationsmaterial und weiteren spannenden Fernkursen rund um das Leben in Bergen einfach Post an:
Patrick Wagner
Fantoft Studentb.
Postboks 869
5075 Bergen
Norwegen
Oder telefonisch unter:
+47 55 27 6718
unser Team aus einem Schweizer Mitbewohner, der vielleicht Luzius heisst, informiert sie gerne, vielleicht sogar auf Deutsch.