Bei den Einträgen steht es übrigens glorreiche 80:35 für Freund Damien.
Eben jener ist für mich leider gerade unerreichbar. Missing in action, sozusagen. Kommt davon, wenn man nur noch englische Bücher liest: Der Kopf suggeriert eine englische Floskel nach der nächsten, während man selbst versucht die kargen Reste eines einst so großen Wortschatzes in der Muttersprache geordnet auf Papier zu bringen.
Fernsehen Briefeschreiben hat dabei sehr geholfen.
Im Wald nichts neues, unser aller Held schläft jede Nacht zwischen zehn und zwölf Stunden. Nacht ist hierbei irgendwann zwischen zwei und vier, nach dem Frühstück werden dann die letzten zwei Stunden Tageslicht für ausgedehnte Waldspaziergänge verwendet, danach Bücher, Briefe, Badewanne und Bett. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.
Verspüre erste Anzeichen aufkommender Ruhelosigkeit, willkommen zwar, weil Lust zu arbeiten, aber zu früh, weil es erst in zweieinhalb Wochen nach .de geht, mit Station in Malmö, einen Freund besuchen, danach Flensburg, Kiel, Horst Janssen in Hamburg und Oldenburg, unbedingt Berlin, dann Imbshausen, meinen Großvater im Friedwald, endlich Damien in der Pfalz, mit etwas Glück und gutem Schichtplan traditionelles Frühstück in Frankreich, Besuch in Hunsrück und Eifel, schauen ob sich mein Patenkind noch an mich erinnert, Kathi in Frankfurt nicht vergessen, usw usw.
Aber: all das erst Anfang Februar. Bis dahin bekommt mein Körper noch die versprochene Erholungspause, oder bis das Schlafpensum wieder nachlässt.
Egal. Langweilig zu lesen, vermutlich.
Lesefutter: Salman Rushdie - Shalimar the Clown
Musik im Auto: Future Prophecies - Warlords Rising