03.07.07

DOOFSINN

ich höre mir gerade ein livekonzert der schottischen band oi polloi. eigentlich mochte ich sie bis dahin, zumindest zwei, drei lieder. aber nun... nachdem ich höre was sie so von sich geben und was ich über sie las...

hier ein teil des ansagers zu "let the boots do the talking", da leicht zu übersetzen übersetzt:

"dies ist ein lied gegen personen, die manchen menschen die grundrechte verwähren wollen. ein lied gegen rassisten, faschisten, bastards. dies ist ein lied für jeden der kämpft, in irgendeiner antifaschistischen aktion, gegen faschistischen, bastards. wir glauben dass gewalt nicht gut ist. aber wenn es um faschismus geht müssen wir faschismus mit physischer gewalt bekämpfen. wir sind friedliche leute, aber wir müssen die faschisten in die verfickten krankenhäuser bringen."

gewalt ist nicht gut? achja?

wir sind friedliche menschen? achja?

menschen, die andere menschen zur gewalt aufrufen, sind keine menschen. achso, eigentlich doch. aber ihnen fehlt der verstand. was unterscheidet sie von den anderen fanatischen gewalttätern?

dem ganzen geht vor, dass es ja eigentlich ein lied zur befreiung von tieren ist. und ein lied zur befreiung der tiere ist auch ein lied zur befreiung der menschen. es fehlt noch die ansage dass es eigentlich auch ein lied gegen drogen und alkohol ist. klar, und wir befreien am besten die menschen indem wir alles niederschlagen, was uns stört.

dann höre ich doch lieber prager handgriff mit dem lied frontal.

Posted by Norbert at 03.07.07 19:28
Comments

frontal, hinein in den tod

zum sterben zu jung
zum leben zu dumm


*summ*
hab ich auf der nicht-paris-heimfahrt auch gehört, mein bestes manöver (als augenzeuge, versteht sich): mit überhöhter geschwindigkeit von der dritten spur quer rüber auf den abbiegestreifen, knapp an der ausfahrt vorbei, halbdreher auf dem seitenstreifen, der ausweichende brumi kippt fast um, und im rückspiegel: der typ mit rückwärtsgang auf die ausfahrt..

ohne worte.

Posted by: patrick at 03.07.07 21:09